Unser Leitbild

Der Hamburger Senioren- und Behinderten-Hilfsdienst e.V. (HSB e.V.) ist im Februar 1982 in Hamburg gegründet worden. Damals lag der Focus auf der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Versorgung von kranken Menschen in ihrer Häuslichkeit. Mit Veränderungen in der Gesellschaft und neuen Anforderungen, haben wir neue Bedarfe in der Gesellschaft erkannt.

So sind in dem Verein über die Jahre viele neue Abteilungen entstanden. Der HSB e.V. reagiert auf die aktuellen Entwicklungen.  Innovativ, flexibel und aufgeschlossen. Es ist uns wichtig, nicht nur reaktiv, sondern auch proaktiv auf neue gesellschaftliche Anforderungen zu reagieren.

Die Gründer des Vereins haben sich damals bewusst für die Gemeinnützigkeit entschieden. Der Verein ist dadurch in der Lage Rahmenbedingung zu schaffen, die sich von gewinnorientierten Unternehmen unterscheidet. Somit stehen auch soziale Aspekte im Fokus. Diese Philosophie und den Gedanken tragen wir auch heute noch mit Stolz weiter.

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“Seit mehreren Jahrzehnten bin ich nun im Verein. Für mich ist es wichtig, dass ich die Umsetzung von Ideen immer mit Menschen im Verein durchführen kann, die auch Lust auf Veränderungen und Fortschritt haben. Auch deshalb ist mein Arbeitsplatz für mich hier im Verein nahezu perfekt.” (Jens Anderson, Geschäftsführer seit 1995)

„Gemeinschaftliches Handeln und verlässliche Strukturen bestimmen unseren Alltag. Dadurch bekommen Mitarbeiter und Leitungskräfte einen Handlungsrahmen für die Entwicklung und Verwirklichung im Arbeitsleben. So macht auch mir seit über 25 Jahren das Leben und Arbeiten im HSB Spaß.“ (Roman Zerbe, Vorstand seit 1995 im HSB)

Wir begegnen dem Menschen mit Vertrauen, respektvoll und wertschätzend, egal welcher Hautfarbe, Religion und Geschlecht. Eine Verbesserung der Lebensqualität steht im Mittelpunkt unseres Handelns. Die Unterstützungsangebote sind individuell an den Bedürfnissen und Bedarfen orientiert. 

Der HSB e.V. steht als verlässlicher Arbeitgeber für die Gleichbehandlung von Menschen.

Wir legen ein besonderes Augenmerk darauf, die Mitarbeiter nicht zu über- oder unterfordern, sie entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzusetzen und ihnen angemessene Aufgaben zu übertragen. Auf diese Weise holen wir sowohl leistungsstarke als auch leistungsschwächere Mitarbeiter*innen mit ihren Möglichkeiten ab.

Wir fördern den Zusammenhalt durch gemeinsame Erlebnisse, wie zum Beispiel Wochenend-Reisen, Festivitäten und abteilungsbezogene Veranstaltungen für die einzelnen Teams.

Durch einen kooperativen Führungsstil und gelebte flachen Hierarchien im Verein ist es uns möglich, den Zusammenhalt auch im Alltag zu erhalten und zu fördern. Die Mitarbeiter*innen werden einfühlsam und mit Respekt behandelt. Nicht nur als Arbeitnehmer*innen, sondern als Menschen, die auch mit persönlichen Belangen in all ihren Facetten wahrgenommen werden.

Dazu gehört auch das individuelle Mitarbeiterjahresgespräch. Aber nicht nur der Form halber, sondern eher als Herzensangelegenheit, den einzelnen Mitarbeiter*in in seinem Handeln zu erkennen, wertzuschätzen und zu fördern.

Besondere Leistungen werden im Verein gesehen und gewürdigt. Hier greift unser Instrument der Belobigung, auch in monetärer Form. Aber auch unsere Mitarbeiter*innen, die lange im Verein beschäftigt sind, werden im Rahmen von Jubiläen gebührend gefeiert.

Bild P.Westensee„Damals musste noch mein Vater den Arbeitsvertrag unterschreiben – ich war minderjährig. So fing alles an. Erst ungelernt, heute als Fachkraft und Ausbilderin in der ambulanten Pflege tätig. In den Jahren durfte ich an vielen Veranstaltungen des Vereins teilnehmen. Gerade die Wochenendausflüge haben viel zur Stärkung des Teams beigetragen. Der HSB gibt mir Sicherheit. Besonders gut finde ich, dass auf die Kollegen*innen mit Kindern im besonderen Maße eingegangen wird. Fast jeder Dienst wird ermöglicht. Mit Sicherheit werde ich noch lange, selbst wenn ich in Rente bin, hier weiterarbeiten.“ (Pia Westensee, Altenpflegerin seit mehr als 3 Jahrzehnten im Verein)

Der Verein wird von transparentem Handeln geleitet. Es ist uns wichtig, dass der Mitarbeiter*in Kenntnisse über die Entwicklungen, Abläufe und Handlungen hat. Das dient der Förderung des Zusammenhaltes. Hierzu gibt es eine monatliche Vereinszeitung, eine dynamische Webseite, an der sich alle beteiligen können, einen Geburtstagskalender, Vereins-Newsletter und vieles andere mehr. Diese verschiedenen Medien erlauben es, die meisten Mitarbeiter*innen des Vereins zu erreichen und zu informieren. Durch diese Medien werden die verschiedene Abteilungen sichtbar und abteilungsübergreifende Prozesse erkennbar.  Hierbei unterstützt uns auch die gelebte Digitalisierung.

Bild S. DrawertMeine Arbeit kann ich viel flexibler gestalten, das mobile Datengerät macht es möglich! Easy Work – get your MDE! (Scarlett Drawert, Betreuungskraft Psychiatische Eingliederungshilfe)

Auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für uns nicht nur ein Schlagwort, wie uns die Mitarbeiter*innen bestätigen. Das heißt, auch flexible Arbeitszeiten, zum Beispiel für Alleinerziehende, Rücksichtnahme auf Kinderbetreuungszeiten und vieles mehr, dass wir an die persönlichen Bedürfnisse der Mitarbeiter*innen anpassen.

„Auf Wünsche in der Planung wird immer eingegangen. Auch wenn kurzfriste Termine / Wünsche bestehen, wird darauf reagiert und auch nach Möglichkeit umgesetzt.“ (Carolin Hüneke, stellv. Leitung Ambulante Pflege)

Durch diese flexiblen Arbeitszeitmodelle haben wir im HSB e.V. eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit. Wir fragen in regelmäßigen Abständen auch nach. Hierfür nutzen wir zum Beispiel Online-Umfragetools, die möglichst alle Mitarbeiter*innen erreichen.

Für den HSB e.V. ist es auch wichtig den Mitarbeiter*in in seiner Gesundheit zu fördern und zu unterstützen. Dazu gehört die Fürsorge des Einzelnen, ein guter Arbeitsplatz, aber auch die Möglichkeit zur Wiedereingliederung nach langer Krankheit.  Für die Gesundheit haben wir unter anderem im HSB verschiedene Aktivitäten ins Leben gerufen. So ist es möglich in der Zumba-Gruppe teilzunehmen, sich der Laufgruppe anzuschließen oder die vorhandene Tischtennisplatte zu nutzen. Ein kostenloser Obstkorb und Getränke sowie subventioniertes Essen runden das Angebot ab

Bild HSB„Es tut unheimlich gut den Körper zu aktivieren. In der Gemeinschaft bin ich zusätzlich motiviert.. Die Laufgruppe im Verein finde ich super!“ (Kerstin Knipp, Qualitätssicherung Ambulante Pflege)

Bild B. Möller„Seit einigen Jahren erfreuen wir uns über täglich frisches Obst, welches uns der Verein kostenfrei zur Verfügung stellt. Nach dem Motto: „Ein Apfel am Tag und der Doktor bleibt, wo er mag“. Und täglich wird der Obstkorb leer geräubert. Vielen Dank an den HSB! „ (Tina Bluhm, Pflegehilfskraft, Tagespflege)

 

Erforderliche Arbeits- und Hilfsmittel werden unbürokratisch beschafft. Dies kann ein spezielles Mobiliar oder auch andere Hilfsmittel zur Förderung der Arbeitsfähigkeit sein.

Bild HSB„Ich habe mich sehr über den höhenverstellbaren Tisch gefreut. So ist für mich ein ergonomisches Arbeiten durch das tägliche „Rauf und Runter“ mit dem motorisierten Schreibtisch möglich. Und das, obwohl ich erst ein paar Monate im Verein tätig war.“ (Carmen Stichmann, Verwaltung Psychiatrische Eingliederungshilfe)

Wir fördern die Ausbildung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter*innen. Dazu gehört auch die gemeinsame Karriereplanung.

Wir ermöglichen die Aus- und Weiterbildung sowie ein Studium zu absolvieren. Jeder hat eine Chance. Von dem ungelernten Mitarbeiter*in, über erste Einsteigerberufe, zu qualifizierten Fachkräften, bis hin zum wissenschaftlichen Uni-Abschluss – alles ist möglich und wird auch genutzt. Auch als Quereinsteiger oder Berufsanfänger ist Raum für Berufschancen.

Bild HSB„Vom Tellerwäscher zum Millionär… nicht ganz möglich im HSB, aber fast. Begonnen als Haushaltshilfe (1989) und im Laufe der Jahre die Karriereleiter erklommen. Erst die Ausbildung zur Altenpflegerin in der ambulanten Pflege und dann das Angebot, in der Tagespflege im Verein arbeiten zu dürfen. Durch viel Vertrauen der Leitung und Kollegen habe ich die Möglichkeit als stellvertretenden Leitung die Geschehnisse in der Tagespflege mit zu gestalten. Seit nun über drei Jahrzehnten fühle ich mich immer noch sehr wohl und hoffe noch auf viele Jahre im und mit dem HSB e.V.“ (Kerstin Bossen, stellv. Leitung Tagespflege)

Bild HSB„Der HSB hat mir in meinem Alter eine Weiterbildung ermöglicht, in dem andere Arbeitgeber in Hinblick auf die relativ kurze noch verbleibende Arbeitszeit gar nicht mehr daran denken, dies zu tun. Ich bringe unglaublich viel Erfahrung und Gelassenheit mit. Selbst wenn manches langsamer laufen sollte, wird es über die Erfahrung mehr als kompensiert.

Besonders als Mutter und Oma bin ich trainiert mit Multitasking und Sensibilität zu glänzen.

Ich danke dem HSB, dass er mir meinen Wunsch des lebenslangen Lernens ermöglicht hat.” (Monika Breukelmann, Pflegefachkraft Psychiatrische Eingliederungshilfe)

Bild HSB2011 kam ich nach Deutschland. 2017 wurde ich beim HSB als Spülkraft für die Küche angenommen. Vorher hatte ich viele Absagen auf meine Bewerbungen.

Schnell wurde erkannt, dass ich das Potential zur Ausbildung mitbringe und durfte die Ausbildung zur Köchin beginnen. Mit großartiger Unterstützung konnte ich die Ausbildung als Zweitbeste im Jahrgang 2020 abschließen und arbeite nun in meinem Traumberuf als Köchin im HSB e.V.” (Zofia Kriester, Köchin Hamburger Genussküche)

 

Wir wollen die Vielfalt und die „Buntheit“ zulassen, gerade in der jungen Generation. Wir wollen uns auf Neues und Fremdes einlassen. Gerade die „neue Generation“ sehen wir als Chance für die Zukunft des Vereins.

Besonders hervorzuheben sind die Synergien zwischen den Abteilungen im Verein. So wird der/die Auszubildende in einer Abteilung ausgebildet und kann in der HSB-eigenen Berufsschule unterrichtet werden. Die Wege der Kommunikation sind kurz, die Qualität der Ausbildung ist dadurch höher als bei dezentralen Ausbildungsgängen.

Kunden im Verein sind für uns Menschen, die Hilfe benötigen; die Betreuung, Begleitung und Unterstützung erhalten; die den Wunsch nach Bildung haben und Genuss und Lebensfreude erfahren möchten.

Wir fördern Gesundheit, in dem wir ein großes Augenmerk auf die Aktivierung der vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten legen. Unser Ziel ist die Stärkung der Widerstandsfähigkeit.

Wir sehen die Kunden als soziales Wesen und ermöglichen ihnen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und unterstützen soziale Kontakte. Die Einbeziehung von Angehörigen ist für uns und unseren Kunden wichtig. Wir sehen unsere Kunden als autonome Persönlichkeiten, die wir unterstützen, selbstbestimmt Entscheidungen treffen.  

Die Wünsche der Kunden werden in die Ausgestaltung der Angebote mit einbezogen.

Wir versprechen nichts, was wir nicht halten können – das ist unser Motto. Das heißt, wir bieten unsere Leistungen transparent, ehrlich und verlässlich an.

Bild HSB„Mein Name ist Guido Günter. Seit vielen Jahren besuche ich die Tagespflege im Verein. In den Gesprächsrunden fühle ich mich sehr wohl, meine Meinung wird akzeptiert. Die Mitarbeiter sind einfühlsam. Alles geht hier ohne Druck. Außerdem schmeckt mir das Essen ausgezeichnet und meine Frau ist entlastet. Ich freue mich schon morgens, dass ich von den Fahrern abgeholt werde. Eine tolle Einrichtung.” (Guido Günter)

Bild HSB„Ich bin seit Jahren beim HSB in der ambulanten Pflege. Ich freue mich jeden Morgen auf das Kommen der netten, immer freundlichen Pflegerinnen und Pfleger. Außergewöhnliche Termine oder Anliegen werden sofort möglich gemacht.“

(Patient möchte namentlich nicht genannt werden)

Bild HSB„Ich möchte einmal mein positives Feedback über den HSB erzählen. Sehr zu schätzen, sind die Einzeltermine mit dem Bezugsbetreuer. Wer an sich arbeiten möchte, kann gemeinsam mit dem Bezugsbetreuer etwas erreichen. Das Angebot vom HSB ist sehr vielseitig. Gruppen wie „Kochgruppe, Fußballgruppe, Kreativgruppe, Soziales Kompetenz Training“ und viele andere Gruppen werden angeboten. In den Einzel-Sprechstunden haben die Mitarbeiter immer ein offenes Ohr für mich. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben und fühle mich wohl. Sehr zu schätzen ist, dass auf meine Wünsche & Bedürfnisse eingegangen wird. Ich möchte mich ganz herzlich beim HSB für die tolle Unterstützung bedanken.“ (Jessika Hollnagel)

Wir verbringen mit unseren Kunden gemeinsam Lebenszeit, erkennen die Bedürfnisse, auf die wir in der Praxis gestalterisch eingehen. Für uns ist Wohlfühlen mehr, als der eigentliche Arbeitsauftrag. Wohlfühlen heißt zum Beispiel, eine familiäre Atmosphäre zu schaffen, Persönliches mit einzubinden. Wir filtern Kundenwünsche, mit dem Ziel, Veränderungen zu realisieren. Unser Motto:  Dinge können geändert werden und werden auch geändert.

Im Sinne von Konrad Adenauer:

Wir nehmen die Menschen wie sie sind, andere gibt´s nicht.