Bestanden oder der letzte Altenpflegekurs für Ulrike!

Am 22.06. war es soweit. Die Schule für Gesundheitsberufe konnte wieder einen Ausbildungsgang (den vorletzten Altenpflegekurs) in die Praxis verabschieden!

Die Teilnehmer der APu5 haben sich in den drei Prüfungen erfolgreich geschlagen und dürfen/müssen jetzt Ihr Können in der Praxis unter Beweis stellen.

Verabschiedet wurde der Kurs von den Dozenten, der Abteilungsleitung und natürlich der Kursleitung Ulrike Dahms, die in ihrer persönlichen Ansprache auf jeden Absolventen eingegangen ist und für einige Lacher gesorgt hat.

Alles Gute wünscht die SfG!

Einfach mal eine Wurst essen gehen…

Bild B.Möller

Und erneut haben wir in unserer Tagespflege einen Ausflug organisiert. So wie auch am Mittwoch, dem 07.07.2021. Es war bestes Sommersonnenwetter und es sollte eigentlich an einen See gehen. Natürlich haben wir unsere Gäste miteinbezogen bei der Planung und sie nach ihren Wünschen und Ideen befragt.

Eine der Damen, Fr.R., äußerte, dass sie seit langer Zeit nicht mehr bei einem Ausflug dabei war. Sie sitzt in einem Rollstuhl und kann auch nicht mehr so gut sehen.

Dies war Grund genug um umzuplanen. Aus ihrer Biografie wussten wir, dass sie früher sehr gerne regelmäßig den Rahlstedter Wochenmarkt besucht hat.

” Ich bin immer wieder über den Markt gebummelt und zum Abschluss habe ich mir immer eine “Krakauer – als Curry” geholt”, sagte sie.

Alle waren von der Idee begeistert. Schnell war alles zusammengesucht und das Auto bereit. Voller Tatendrang stiegen unsere Gäste ein und nach einer kurzen Fahrt auf dem Markt angekommen wurde viel gelacht und gebummelt. Erdbeeren wurden betrachtet, der Fischverkäufer hat uns beraten, es gab Eis und natürlich die besagte Krakauer – als Curry.

Es war wieder einmal ein sehr schöner und gelungener Ausflug für alle Beteiligten.

Patienten mit Messie-Syndrom

Bild HSB

Wer kennt das nicht: die Hausarbeit wächst einem über den Kopf; Wäscheberge; schmutziges Geschirr; Abfall, der noch sortiert werden müsste; Pfandflaschen, Altglas und Kartons; kaputte Sachen, die aber zu schade sind zum Wegwerfen; Post und Zeitungen, die noch gelesen werden sollen, aber schon wochenlang herumliegen und und und…

Irgendwann ist dann der Zeitpunkt zum Aufräumen verpasst und man steht vor einem unlösbaren Problem. Kommen zusätzlich noch seelische oder körperliche  Erkrankungen oder Einschränkungen ins Spiel, kann man sich irgendwann nicht mehr selber helfen.

Auch hier können wir vom HSB e.V. einspringen.

Meine Kollegin und ich haben vor kurzem gemeinsam einer Patientin, die an einer starken Depression und weiteren Erkrankungen leidet, aus ihrem Messie-Chaos befreit

Mit einer großen Putz- und Aufräumaktion haben wir wieder für eine saubere und ordentliche, lebenswerte Wohnung gesorgt, in der unsere Patientin wieder aufatmen und neu anfangen kann. Wir haben Tage gebraucht, aber es hat sich mehr als gelohnt: unsere Patientin war erleichtert und begeistert, was wir für sie geschafft haben. Wir haben vorher und nachher Fotos machen dürfen. Und es ist nicht übertrieben, dass unsere Patientin zu Tränen gerührt war und uns vor Dankbarkeit fast um den Hals gefallen wäre. (Das ging aber wegen den Corona-Abstandsregeln natürlich nicht.)

Eine Patientin so zu erleben und mitzubekommen, wie sehr wir ihr helfen konnten, war jede Mühe und jeden Abfallsack wert.

So sind auch extreme Einsätze positive Erfahrungen in unserem Berufsalltag und machen unsere Arbeit so sinnvoll und wichtig.

Glück für die Hosentasche

Bild HSB

Eine Prise Glück kann jeder Mensch brauchen! Das dachte sich auch eine sehr kreative Angehörige von einem unserer Tagespflege-Gäste, der auch von unserem ambulanten Pflegedienst betreut wird.

Sie erzählte, dass sie manchmal morgens beobachtet, wie einige Senioren aus ihrer Nachbarschaft von unserem Fahrdienst abgeholt werden und mit was für einer Freude auf den bevorstehenden Tagespflege-Tag in unseren Bus einsteigen. “Meinem Schwiegervater gefällt es auch sehr gut bei Ihnen!” fügte sie ihrer Erzählung noch hinzu.

Auf ihre Beobachtung hin hat sie sich überlegt, noch eine Prise Glück zum Tag beizusteuern. Sie bemalt Steine und macht sie so zu hübschen Glückbringern.  Mit den Worten “Eine Prise Glück kann jeder gebrauchen! Ob Gast oder Mitarbeiter!” gab sie so eine Tüte mit Glück unserem Tagespflege-Fahrer zum Verteilen mit!

Wir bedanken uns herzlich für diese schöne Idee!